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Bindungsanalyse

Aktualisiert: 3. Juli

Ein sanfter Weg, euch selbst und euer Baby kennenzulernen


Ich muss ehrlich sein.

Ich finde, das Wort Bindungsanalyse beschreibt nur einen kleinen Teil dessen, was diese Begleitung für mich bedeutet.

Denn eigentlich geht es um so viel mehr.

Es geht darum, langsam im Mutterwerden anzukommen.

Sich selbst wieder besser wahrzunehmen.

Dem eigenen Körper zu vertrauen.

Dem eigenen Bauchgefühl wieder zuzuhören.

Und seinem Baby in aller Ruhe zu begegnen.

Für mich ist die Bindungsanalyse eine Einladung, die Schwangerschaft ganz bewusst zu erleben. Nicht nur von einem Arzttermin zum nächsten zu gehen, sondern sich regelmäßig Zeit für sich selbst und das kleine Wunder im Bauch zu nehmen.


Ihr möchtet die Bindungsanalyse kennenlernen oder habt Fragen dazu?

Ich begleite Frauen sowohl vor Ort als auch online per Zoom. So können wir den Weg wählen, der am besten zu euch und eurem Alltag passt.




Ein geschützter Raum für euch beide

Unsere Schwangerschaften finden heute oft zwischen Arbeit, Terminen, Untersuchungen und To do Listen statt.

Dabei bleibt manchmal kaum Zeit, einfach nur schwanger zu sein.

Die Bindungsanalyse schafft genau diesen Raum.

Einen geschützten Moment, in dem ihr euch bewusst Zeit für euch und euer Baby nehmt.

Ohne Erwartungen. Ohne Leistungsdruck. Ganz leise. Ganz in eurem Tempo.

Es geht nicht darum, etwas richtig zu machen.

Es geht darum, da zu sein.



Sich selbst kennenlernen

Viele Frauen erzählen mir nach einigen Wochen, dass sie nicht nur ihr Baby besser kennenlernen.

Sie lernen auch sich selbst neu kennen.

Sie nehmen ihren Körper bewusster wahr.

Sie lernen ihren Gefühlen wieder zu vertrauen.

Sie entdecken eigene Stärken.

Und sie wachsen Schritt für Schritt in ihre neue Rolle als Mutter hinein.

Genau das liebe ich an der Bindungsanalyse.

Sie stärkt nicht nur die Beziehung zum Baby, sondern auch die Beziehung zu sich selbst.



Auch die Beziehung zum Baby darf wachsen

Natürlich steht auch euer Baby im Mittelpunkt.

Nicht durch große Erlebnisse oder spektakuläre Momente.

Sondern durch viele kleine Begegnungen.


Ein sanftes Kennenlernen.

Ein Lauschen.

Ein Wahrnehmen.

Eine Beziehung, die wachsen darf.



Alte Muster dürfen erkannt und verändert werden

Eine Schwangerschaft bringt nicht nur Vorfreude mit sich.

Manchmal begegnen uns auch alte Erfahrungen, Ängste oder Glaubenssätze.

Vielleicht eine belastende Geburt.

Ein Schwangerschaftsverlust.

Ein langer Kinderwunsch.

Eine Kinderwunschbehandlung.

Oder einfach die Sorge, den eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden.

Die Bindungsanalyse schafft einen sicheren Raum, in dem all diese Gefühle da sein dürfen.

Nicht, um sie wegzumachen.

Sondern um sie wahrzunehmen, zu verstehen und Schritt für Schritt neue Erfahrungen entstehen zu lassen.



Woher stammt die Bindungsanalyse?

Die Bindungsanalyse wurde von den Psychoanalytikern Hidas und Raffai entwickelt.

Sie gingen davon aus, dass die Beziehung zwischen Mutter und Kind bereits während der Schwangerschaft beginnt und bewusst gefördert werden kann.

Heute wird die Bindungsanalyse von speziell ausgebildeten Therapeutinnen und Hebammen durchgeführt und begleitet Frauen auf ihrem ganz persönlichen Weg ins Mutterwerden.



Für wen ist die Bindungsanalyse besonders geeignet?

Grundsätzlich kann jede werdende Mutter von einer Bindungsanalyse profitieren.

Sie bietet einen geschützten Raum, um sich selbst und das Baby bewusst kennenzulernen und Schritt für Schritt im Mutterwerden anzukommen.

Besonders wertvoll kann sie sein für Frauen,

• die ihr erstes Kind erwarten und sich eine bewusste Begleitung in der Schwangerschaft wünschen.

• die bereits eine Fehlgeburt, stille Geburt oder einen anderen Schwangerschaftsverlust erlebt haben.

• die nach einer belastenden oder traumatischen Geburt erneut schwanger sind.

• die selbst eine schwierige oder traumatische Geburt erlebt haben.

• die nach einem langen Kinderwunsch oder einer Kinderwunschbehandlung wie IVF oder ICSI schwanger geworden sind.

• die unter Ängsten oder Unsicherheiten in der Schwangerschaft leiden.

• die sich eine intensivere Verbindung zu sich selbst, ihrem Körper und ihrem Baby wünschen.

• die das Gefühl haben, dass Schwangerschaft mehr sein darf als Termine und Ultraschallbilder.



Wie läuft eine Bindungsanalyse ab?

Die Begleitung beginnt meist ab der 20. Schwangerschaftswoche.

Zu Beginn nehmen wir uns in zwei ausführlichen Gesprächen Zeit, einander kennenzulernen.

Anschließend treffen wir uns regelmäßig, meist einmal pro Woche, zu einer etwa einstündigen Bindungsanalyse.

In den letzten Wochen vor der Geburt bereiten wir gemeinsam auch euer Baby auf die bevorstehende Geburt vor.

Jede Begleitung verläuft dabei ganz individuell.

Denn jede Frau, jedes Baby und jede Geschichte sind einzigartig.



Mein persönlicher Blick als Hebamme

Für mich ist die Bindungsanalyse weit mehr als eine Methode.

Sie ist eine Einladung.

Eine Einladung, in einer oft lauten Welt für einen Moment still zu werden.

Sich selbst zu begegnen.

Dem eigenen Baby zu begegnen.

Und vielleicht schon ein kleines Stück im Mutterwerden anzukommen.

Ich wünsche mir, dass Frauen ihre Schwangerschaft nicht nur erleben, sondern auch fühlen dürfen.

Denn ich bin überzeugt,

die Beziehung zu unserem Kind beginnt nicht erst mit der Geburt.

Sie beginnt in vielen kleinen Momenten davor.

Und manchmal reicht schon eine Stunde in der Woche, um diese Beziehung ganz bewusst wachsen zu lassen.


@mariemenz
Bild @mariemenz


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